Das war LINC 2025
Wenn europäische Regionalentwicklung auf gelebte Zusammenarbeit trifft
Ein Rückblick auf drei intensive Tage in St. Anton am Arlberg
Vom 01. Juli bis 3. Juli 2025 wurde der alpine Ort St. Anton am Arlberg zur Bühne eines besonderen europäischen Austauschtreffens: Beim 14. LINC Kongress (LEADER-Inspired Network Community) kamen über 300 Vertreter:innen aus LEADER-Regionen von 24 europäischen Ländern zusammen.
LINC bringt seit Jahren LEADER-Akteur:innen aus ganz Europa zusammen – mit dem Ziel: Vernetzung, Wissenstransfer und Kooperationen im Bereich der ländlichen Entwicklung über Grenzen hinweg zu fördern – und das in einer offenen, praxisnahen und gemeinschaftlichen Atmosphäre.
Tag 1: Ankommen, Eröffnung und erster Austausch
Der Auftakt begann feierlich – mit einer bunten Fahnenparade durch das Ortszentrum von St. Anton. Im Anschluss fand die offizielle Eröffnung des Kongresses statt, bei der auch der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle anwesend war. Der Abend klang bei einem gemeinsamen Essen aus – erste Gespräche wurden geführt, Netzwerke geknüpft und alte Bekannte wieder getroffen.
Tag 2: Lernen aus der Praxis – 12 Studytours
Im Zentrum des zweiten Tages standen die Studytours: 12 unterschiedliche Exkursionen führten die Teilnehmenden zu lokalen LEADER-Projekten in der Region. In Gruppen zu je ca. 30 Personen wurden innovative Ansätze aus nächster Nähe erlebt – von nachhaltigem Tourismus über Smart Village-Konzepte bis hin zu regionaler Wertschöpfung.
Ziel der Studytours war nicht nur Inspiration, sondern auch die Möglichkeit zum direkten Austausch und zur Diskussion über Potenzial und Übertragbarkeit für neue Partnerschaften.
Tag 3: Kooperationen, europäische Impulse und Abschluss
Der dritte Kongresstag begann mit dem Cooperation Corner: ein interaktiver Workshop-Block, bei dem sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen zu Themen wie Smart Villages, Wissensaustausch, Klimawandel, Innovations-Hubs u.v.m. austauschten und mitunter schon die Grundlage für neue transnationale Projekte legten. Kulinarisch wurde es beim Europäischen Buffet, bei dem Spezialitäten aus mehreren Ländern gereicht wurden – ein Symbol für gelebte Vielfalt.
Es folgten die European Games – spielerisch, kreativ und vor allem: netzwerkfördernd. In zufällig zusammengestellten Teams entstanden neue Kontakte, Gespräche und gemeinsamer Spaß – mit einem Schuss sportlichem Ehrgeiz.
Am Abend fand schließlich das Gala Dinner statt – feierlich, herzlich und mit der offiziellen Übergabe der LINC-Fahne an Lettland, das Gastgeberland für LINC 2026. Ein emotionaler Schlusspunkt - eine spontane Fahnenpolonaise, die den symbolischen Kreis zum Kongressbeginn - der Parade - auf wunderbare Weise schloss.
Fazit: LINC 2025 war mehr als eine Veranstaltung
LINC 2025 hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig und wirksam europäische Zusammenarbeit auf regionaler Ebene ist. Es braucht Orte wie diesen, an denen Menschen sich begegnen, voneinander lernen und gemeinsam Visionen entwickeln.
Ein großer Dank gilt dem Organisationsteam, allen Teilnehmenden sowie der Region St. Anton für die herzliche Gastfreundschaft.
Wir blicken mit Vorfreude nach vorne – auf LINC 2026 in Lettland – und auf viele weitere transnationale Kooperationen, die vielleicht genau hier ihren Anfang genommen haben.
Gemeinsam gestalten wir die Zukunft ländlicher Entwicklung in Europa.
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